Der Schattenwurf

Wir gehen in unserer nachfolgenden Beschreibung des Schattenwurfs nur von den Sommer-monaten aus, in denen ein Sonnenschutz auf freien Flächen, wie z. B. Sandkästen, Planschbecken, Sitzgruppen etc., unbedingt erforderlich ist.

Das Licht der Sonne scheint nicht senkrecht von oben, also nicht im rechten Winkel zu der Fläche, die wir beschatten wollen. Das erkennt man leicht, wenn man seinen eigenen Schatten betrachtet. Morgens und abends, wenn die Sonne tief steht, wirft unser Körper wesentlich längere Schatten als mittags, wenn die Sonne am höchsten steht.  Die Länge des Schattens hängt also vom Winkel des einfallenden Sonnenlichts ab.

Auf ein Sonnensegel übertragen heißt dies, dass die Segelfläche nicht direkt die darunter befindliche Fläche beschattet, sondern dass sich der „Schattenwurf“ des Segels abhängig von der Tageszeit und dem Einfallswinkel des Sonnenlichts verschiebt.

Da wir unsere Kinder hauptsächlich vor der heißen Mittags- und Nachmittagssonne schützen wollen, müssen wir von einem durchschnittlichen Einfallswinkel von ca. 50° ausgehen.

So ergibt sich ein Schattenwurf


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In der Perspektive wird deutlich, wie sich der Schattenwurf beim Sonnenstand am 01. Juli um 12:30 Uhr, gegenüber dem dachförmigen Sonnensegel verschiebt

Wenn wir z. B. einen Sandkasten komplett überschatten wollen, sollte das Segel an der Süd- und Westseite deutlich überstehen. An den gegenüberliegenden Seiten fällt der Schatten sogar noch über den Sandkastenrand hinaus. So entsteht ein optimaler Sonnenschutz, der den spielenden Kindern einen großen und geschützten Bewegungsraum lässt.

Diese Angaben dienen dem besseren Verständnis wenn wir Ihnen eine Planung vorlegen in der wir diese Kriterien berücksichtigen. Jetzt können Sie besser nachvollziehen, warum wir Ihnen eine bestimmte Ausführung empfehlen.

Das TecSon-Team berät Sie gerne und plant Ihren individuellen Sonnenschutz nach den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten. Die Entscheidung treffen Sie.